Cycling im Wohnzimmer

Nachdem wir schon im letzten Artikel einiges zu Fitnessgeräten für Zuhause geschrieben hatten, möchten wir auch heute nochmal unsere Überlegungen bzgl. Großgeräten mit euch teilen. Im Speziellen soll es dabei um die „Indoor Cycles“ gehen, da wir hier unsere größte persönliche Leidenschaft empfinden und auch im Winter gerne in Form bleiben möchten. :) Also: was gibt es denn so zu beachten, wenn man sich ein Rad für die Wohnung anschafffen möchte?

Zunächst mal: die Bremsen. Auch wenn jetzt vielleicht jemand sagt „Bremsen? Das Rad steht doch immer an der selben Stelle!“, sind die Bemsen bei einem Indoor Cycle sehr wichtig, da diese den Widerstand des Schwungrades und damit die zum Treten notwendige Kraft steuern. Sie sind damit sozusagen immer in Betrieb. Hier macht es also Sinn, auf ein vernünftiges Bremssystem und vor allem auf eine Notbremse zu achten, da ein Indoor Cycle keinen Leerlauf hat und sich die Padele immer weiter drehen, solange das Schwungrad noch läuft. Wenn man sich dann mal in den Pedalen verhakt und diese einfach weiterdrehen, kann das sehr unangenehm werden.

Natürlich ebenfalls wichtig: der Antrieb. Hier ist es besonders wichtig, dass es sich nicht um „normale“ Fahrradketten handelt, sondern um einen höherwertigen Riemenantrieb, wie er z.B. bei den Indoor Bikes von XTERRA verwendet wird. Der Vorteil: die Riemen sind weniger wartungsaufwändig (Kettenöl etc.) und vorallem sind sie leiser als die normalen Ketten. Wenn das Rad in der eigenen Wohnung steht, ein unschätzbarer Vorteil!

Der Sattel ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen, wenn man sich keinen schmerzenden Po und Rücken einhandeln möchte. Ob ein Sattel bequem ist oder nicht – das ist persönliche Sache, die einen mögen den Sattel lieber hart, die anderen eher weich. Als Faustregel: einen harten Sattel kann man mit einer gepolsterten Radlerhose immer noch weicher machen, aber einen weichen Sattel nicht härter. Im Zweifel also eher zu einem härteren Exemplar greifen, insbesondere, da man nach einiger Zeit im Training sowieso eher zu den härteren Satteln tendiert. Worauf man beim Sattel aber achten sollte: er muss sich sowohl horizontal als auch vertikal verstellen lassen – das ist bei günstigeren Modellen manchmal nicht der Fall, hier kann man also ruhig etwas mehr investieren.

Wer gerne intensiv trainieren und auch mal den einen oder anderen Anstieg mit „aus dem Sattel gehen“ nehmen möchte, muss auf einen stabilen und sowohl in der Höhe als auch in der Griffposition verstellbaren Lenker achten.

Wir persönlich haben uns im Dyaco Shop gut beraten gefühlt – dort kann man in den FAQs auch noch zahlreiche weitere Tipps zu Indoor Cycles, Crosstrainern usw. finden. Wenn wir uns heute ein Bike kaufen würden, wäre es wohl das XTERRA MB8.5 – nicht ganz billig, aber wie schon beschrieben, sollte man bei so einer Investiton auch nich an der falschen Stelle sparen.

 

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Das XTERRA MB8.5

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